Kategorie-Archiv: Highlight

Sticken, Stoffreste und Kissenfüllung…

Mir ist nach Frühling, nach Blumen und Blätter, Kaffee in der Sonne, kräftigen Farben und kreativen Einfällen. Ich war heute spazieren und es fehlt eindeutig Farbe. Die ersten Monate im Jahr sind doch wirklich eher trist. Ein Kissen, das gerade fertig geworden ist und für die kommenden warmen Tage auf meiner Terrasse gedacht ist, erfüllt meine momentanen farblichen Wünsche und läd zum ankuscheln ein.

Auf der Terrasse kann es ruhig etwas bunter sein. Ich kann es kaum erwarten, bis es soweit ist und die Tage wieder länger werden.

Für die applizierten Blüten habe ich ein paar meiner Stoffreste genommen und die kleinen Blüten wurden per Hand aufgestickt.

Alle Blüten und auch die Kissenränder habe ich mit Stickgarn umstickt.

Alle Schritte wurden natürlich ganz genau überwacht 😉

Und weil mein neues Kissen keine gängige Größe hat, musste ich mir ein passendes Inlay nähen.

Eigentlich nehme ich dafür immer Füllwatte, hatte ich aber nicht.. deshalb mussten für die Füllung zwei kleinere Kissen mit Federn  herhalten, die ich nicht mehr brauchte. Eine sehr fedrige und staubige Angelegenheit.

Ich hab es geschafft, aber so schnell mache ich das nicht wieder. Füllwatte ist mir zum befüllen lieber.

Wenn es soweit ist und man wieder draussen sitzten kann, zeige ich Euch wie gut sich das Kissen auf meinen Gartenmöbeln macht.

Und nun wünsche ich Euch einen guten Start in die Woche

Lieben Gruß

Diana

 

Kissen zum Entspannen…

Die Tage werden kürzer, es wird kälter, der Winter steht vor der Tür. Es ist Zeit für Kerzen, Tee, dicken Socken und einem guten Buch. Ich liebe es nach einem langen Tag in der Badewanne zu entspannen, da bin ich ein echter Genießer  😉

Um in der Wanne so richtig zu entspannen braucht man was für seinen Nacken. Ein Kissen was sich dem Hals anpasst, höhenverstellbar ist und schnell trocknet, ist da genau das Richtige.

Ihr schneidet zwei gleichgroße Rechtecke in beliebiger Größe zu. Ich habe auf dem Teil was einmal das Vorderteil wird, den Schriftzug „bath“ aufsticken lassen. Das muss aber nicht unbedingt sein.
Auf dem Teil, das einmal die Rückseite wird, habe ich zwei kleine Schlaufen aus einem runden Gummiband, jeweils mit einem kleinen Stoffstück aufgenäht. Warum? Das gute Stück soll ja auch halten! Die Schlaufen sind für zwei Saugnäpfe zum Befestigen vorgesehen. Näht ein großes Kreuz auf das kleine Stoffstück, damit Euch das Gummiband nicht abhaut.
Jetzt legt Ihr die beiden rechten Seiten aufeinander ( die „gute“ Seite ist die rechte Seite), so dass sie innen liegen und näht bis auf 5 cm (Wendeöffnung) einmal drumherum. Dann wird das Teil durch das kleine offene Loch gewendet. Achtet darauf, dass Ihr die Ecken schön ausarbeitet.

Nun war die Frage, wie ich das Kissen befülle. Ursprünglich wollte ich Styroporkügelchen einfüllen, doch habe ich sie nirgends bekommen. Da kam mir die Idee, das diese Plastikbälle, die man zum einseifen nimmt, eigentlich auch gehen müssten. Das Kissen muss ja schnell trocknen können!

Meine Überlegungen waren auch, das ich nur weißes Plastik verwenden möchte, da mein Stoff cremefarben ist und wenn das Kissen naß wird, dann würde man rot oder blau sehen. ALSO weiß!
Ich habe drei dieser Rückenschrubber gekauft, vom Stiel abgetrennt und in das Kissen gefüllt.

Achtet darauf, das Ihr die Ecken schön auspolstert. Wenn alles drin ist, dann näht Ihr die Wendeöffnung per Hand zu.
Die Saugnäpfe werden nun in die Schlaufen gedrückt und an der Badewanne angebracht.

Fertig!
Macht es Euch gemütlich!

Weihnachten steht vor der Tür, ich denke der Ein oder Andere würde sich bestimmt sehr über solch ein Kissen freuen.

Liebe Grüße
Diana

Freundschaftsbänder…

Ein wunderbar entspanntes Wochenende liegt hinter mir. Endlich ist auch hier der Frühling eingetroffen. Einen kleinen Vorgeschmack hatte ich ja schon in Barcelona, aber das war Urlaub.
Nun ist meine Terrasse geschrubbt und wartet auf Bepflanzung. Die Terrassenmöbel sind gereinigt und wurden an diesem Wochenende ausgiebigst genutzt. Herrlich…
Meine Tochter hat ein Buch mit Freundschaftsbänder rausgekramt, wir haben es uns auf der Terrasse gemütlich gemacht und ein paar aus diesem Buch geknotet.

Ich kann das Buch nur empfehlen! Es ist leicht verständlich und es sind sehr schöne Muster darin.
Aber schaut selbst, das sind die Bänder die wir bisher geknotet haben.

Wenn man erstmal angefangen hat, kann man nicht mehr aufhören. Suchtgefahr!!!

Solche Bänder habe ich das letzte Mal in der Schule geknotet! Manches kommt halt nie aus der Mode :)

Sonnige Grüße aus Berlin

Diana

Ein paar Bilder vom Flughafen Tempelhof…

Heute habe ich meine Stadt wieder ein bißchen besser kennen gelernt: BERLIN <3
Es gibt so viele Geschichten und Orte rund um Berlin die erkundet und entdeckt werden wollen. Heute habe ich an einer Führung durch den schon seit dem 30.10.2008 stillgelegten Flughafen Tempelhof teilgenommen. Herr Henry Wede, ehemaliger Kofferträger, später dann Flughafentischler und schließlich bis zu seinem Ruhestand im Aufsichtsrat und Grundstücksverwalter des Flughafens, hatte uns mit vielen internen Anekdoten und Geschichten sehr gut durch das riesige Gebäude geführt. Er arbeitete 38 Jahre auf dem Flughafen und kennt das Areal wie seine Westentasche.

Er zeigte uns die Warteräume…

Die Bereiche, wo die Flugzeuge standen und auf Passagiere warteten.

Wie lang, wie hoch, wie breit das Dach war. Das die Hangarfront 1234 m lang ist, wer wo seine Flugzeughallen hatte, welche Bereiche der Pan Am, der British Airways und der Air France gehörten. Sinn und Zweck von Treppenhäusern und was eigentlich mit der Dachterasse vorgesehen war…

Die Geschichten, die er über die Stars zu erzählen hatte waren sehr amüsant. Zara Leander, Klaus Kinski, Maria Callas, Sophia Loren, die Stones… Er hat die Koffer all dieser und noch vielen anderen auf dem Buckel getragen, manchmal 6 auf einmal! Gewusst wie 😉

Diese Hauphalle wurde von den Nazis 1945 gesprengt!

Herr Wede führte uns durch mehrere Stockwerde und endlos lange Flure…

Manches hell erleuchtet, anderes dunkel und finster, genau wie die Geschichten vom Flughafen selbst.

So viele Räume…

Direkt über der Haupthalle im 6. Stock, befindet sich die ehemalige Sporthalle der Amerikaner.

Eigentlich war hier mal ein Bankettsaal geplant! Tja, ist dann doch alles anders gekommen…

Wir besichtigten die Kantine der Amerikaner, ganz und gar im 70iger Jahre Outfit…
Und natürlich die Luftschutzbunker!

Überraschender Weise mit Zille Motiven und Sprüchen versehen.


Drei Stunden mit Herrn Wede und man ist etliches an Wissen, Informationen und liebevollen privaten Erzählungen reicher! Für mich ein rundum gelungener Vormittag.

Grüße aus Berlin
Diana