Kategorie-Archiv: Rezepte

Lieblingseis…

Selbstgemachtes Eis ist schon was feines. Zur Zeit stehe ich total auf Fruchteis, das kann ruhig etwas säuerlich sein, wie .B. Zitronensorbet. Da läuft mir gleich das Wasser im Munde zusammen,hmmm….Nee, aber um Zitronensorbet geht’s hier heute nicht. MEIN Lieblingseis (jedenfalls im Moment) besteht aus schwarzen Johannisbeeren und Joghurt.

Das muss man mal probiert haben, ehrlich…

Bei uns ist es jedenfalls der Renner!
Eine Eismaschine habe ich zwar nicht, aber das geht auch prima ohne. Dafür sammel ich immer die Fruchtzwergebecher meiner Tochter:

Für 9 kleine Fruchtzwergebecher braucht Ihr:

250g schwarze Johannisbeeren
40g Zucker
125g Vanillejoghurt
2 Stängel frische Minze
9 Plastiklöffel

Rezept:

Die Johannisbeeren waschen und von den Stielansätzen befreien.

Diese dann mit Zucker und 35ml Wasser ca. 2 Minuten dünsten. Das Ganze durch ein Sieb streichen, die Minzstängel hineingeben und abkühlen lassen.

Die Minze entfernen!
Nun das Fruchtmus mit dem Vanillejoghurt leicht verrühren, so ergibt sich die Marmorierung.

Die Masse in die Fruchtzwergebecher füllen und für ca. 0,5 Std. ins Eisfach stellen, um dann den Löffel hineinzustecken. ODER, wenn man die kleinen Löffel aus der Eisdiele da hat, diese gleich mit dem Fruchtmus in das Eisfach packen – die sind nicht so schwer und können nicht umfallen! Was für Erfahrungswerte, HA! 😉
Nach ca. 6-8 Std. ist das Eis fertig.

So, und nun muss man nur noch zusehen, das man was abbekommt :)

Ganz liebe Grüße
Diana

Fajitas mal anders…

EHEC – nervt mich so richtig. Kein Salat, Tomaten und Gurken…
Auf Gurken kann ich ja noch ganz gut verzichten, aber auf Tomaten und Salat!?! Nee, geht nicht…Mach‘ ich im Moment aber trotzdem.

Gestern wollte ich Fajita’s zum Abendessen auf den Tisch bringen. Sonst mit Salat, Tomaten, Gurke, Mais und Paprika – Diesmal so:

Ich stand im Lebensmittelladen und wusste nicht für welches Gemüse ich mich entscheiden soll. Die oben genannten Gemüsesorten sind ja zum größten Teil tabu, deshalb habe ich mich für grünen Spargel, Möhrchen und Rote Beete Sprossen entschieden – Seehr lecker mit Garnelen, einem Klecks Schmand selbstgemachter Guacamole und ein paar Wasabi Chips, die ich noch zufällig übrig hatte. Seeehr lecker…

Falls es jemand auch mal ausprobieren möchte, hier ist das Rezept für 4 Personen:

Guacamole:

1 reife Avokado
Saft einer halben Zitrone
2 Knoblauchzehen
Salz und Pfeffer

Alles mit einem Mixer zu Mus verarbeiten.

Sonstige Zutaten:

1 Bund grüner Spargel
4 Möhrchen
1 Packung Rote Beete Sprossen
Wasabi Chips (wer mag)
400 g Garnelen
1 Knoblauchzehe
2 EßL Olivenöl
1 Packung Weizentortillas
1 Becher Schmand
Salz und Pfeffer

Als erstes den Ofen anschmeißen ( 200°C )
Möhrchen putzen und in Scheiben schneiden. Den grünen Spargel waschen, die Enden großzügig abschneiden und in 2 cm große Stücke schnippeln. Beides in einer Pfanne mit einem Eßl Öl 6-7 Minuten bei guter mittlerer Temperatur anbraten. In einer zweiten Pfanne die Garnelen mit dem restl. Öl und der entpellten, in Scheiben geschnittenen Knoblauchzehe anbraten. Salz und Pfeffer nicht vergessen! Wenn alles so schön vor sich hinbrutzelt die Sprossen waschen und die Fladen in den Ofen legen. Wenn das Gemüse fertig ist, die Fladen aus dem Ofen nehmen, die Garnelen aus der Pfanne und ab damit auf den Tisch. Nun die Weizentortillas mit der Guacamole bestreichen, Gemüse, Garnelen, Schmand, Sprossen und mit den Chips bestücken, aufrollen und genießen!

Guten Appetit!

Tomaten-Tarte…

Nur ganz kurz…

Muss Euch die Tomaten Tarte aus der aktuellen Living at home (04/11) ans Herz legen…
SUPER LECKER!  Letzten Sonntag schon mal ausprobiert und nun schon wieder! Ist der Renner…

Parmesan, Mehl, ein Ei und Butter…

Getrocknete und frische Tomaten, Kräuter, Knoblauch…

Ab in den Ofen…

Und mit angeröstete Pinienkerne bestreuen…hmmmm!
Das Rezept darf ich ja nicht posten, aber die Zeitung gibt es gerade am Kiosk!!!
So muss los zum Brunch!
Wünsche Euch einen stressfreien Samstag und verbringt den Tag nicht im Kaufhaus! Das Wetter ist einfach zu schön…

Lieben Gruß
Diana

Karamell Panna Cotta…

Habe eine der wildesten Partys hinter mir. Eine meiner besten Freundinnen nullte und zu diesem Anlaß durfte jeder was leckeres mitbringen. Ich habe mich für einen Nachtisch entschieden: Karamell Panna Cotta

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(Kleine Anmerkung der Redaktion: Ist aber nichts für eine größere Party!)

Sehr lecker, super süß und als Nachtisch (in kleinen Portionen) genial.

Für 4 kleine Portionen (Espressotassen) braucht Ihr:

200g Schlagsahne

2 Blätter weiße Gelatine

Zartbitterschokoladensauce zum verzieren

Eine Handvoll (ca. 5-6 Stck.) weiche Karamellbonbons – z.B. Durchbeißer von Stork oder Sahne Muh-Muhs!

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Die Gelatine in kaltes Wasser einweichen, die Sahne in einen Topf geben, die Bonbons auspacken und grob hacken. Nun die Karamellbonbons in die Sahne geben und bei schwacher Hitze und ständigem Rühren so ca. 10-15 Minuten schmelzen lassen.

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Die Karamellsuppe nun in Förmchen füllen. Ich habe eine Muffinform und meine Millefleur-Form genommen. Einmal für den großen und einmal für den kleinen Appetit. DAS WAR EIN FEHLER!!! Nehmt auf jeden Fall Einzelförmchen oder Espressotassen!

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Jetzt muss das Ganze für mindestens 4 Stunden, besser noch über Nacht kalt gestellt werden. Gut ist, wenn die Temperatur im Kühlschrank pro Fach verstellbar ist, dann kann nichts schief gehen.

Um die Karamell Panna Cotta aus den Förmchen rauszubekommen, müsst Ihr mit dem Messer einmal den Rand lösen, das Förmchen kurz in heißes Wasser tauchen und auf einen Teller stürzen.

Und das ist das Problem auf einer Party: keine Zeit für Wasserbäder…Verrückte Zuckerjunkies…Anrichten auf einem Teller: Pustekuchen…Draufgestürzt haben sich die Irren und zwar mit einem Löffel. Das war ein Karamell Panna Cotta Massaker…

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Dieses Foto entstand nur, weil ich noch einen kleinen Rest zu Hause gelassen hatte. Sozusagen als Sonntagnachmittag-Leckerei…

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Wer es nicht ganz so süß mag, nimmt einfach weniger Karamellbonbons!

Extra Tip: Serviert die Panna Cotta mit Eis, z.B. von Häagen Dazs oder Ben & Jerry’s

Ach Leute, es gibt schon nette kleine Sünden, oder?

Lieben Gruß

Diana